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Zur Historie: Bis zum 30.6.1970 wurden allen Fahrzeugnummern der Fahrzeuge der Regelbauart ausgenommen Dampflokomotiven und abweichend bei Kleinlokomotiven (siehe hier) der Anfangsbuchstabe der jeweiligen Traktionsart vorangestellt. So stand das “V” somit für Verbrennungskraft allgemein bei Lokomotiven. Die Ersten zwei bis drei Zahlen mal 10 waren bezeichnend für die Motorleistung (in PS) des Fahrzeuges. Ergänzt noch durch die Bezeichnung “VT” für Verbrennungstriebwagen, “VB” Beiwagen und “VS” Steuerwagen jeweilst für den zugehörigen VT. Im internen Sprachgebrauch wurden noch “SVT” für Schnellverbrennungstriebwagen und “LVT” für Leichtverbrennungstriebwagen verwendet. Genauso verhielt es sich dann bei den elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Im allgemeinen war das “E” bezeichnend für Elektrolokomotiven wiederum ergänzt durch weitere Bezeichnungen insbesondere bei Triebwagen und Zügen wie “ET” Elektrotriebwagen, “EB” Elektrobeiwagen und “ES” Elektrosteuerwagen. Ab dem 1.7.1970 wurde dann bei der DR das sogenannte EDV Nummernschema eingeführt. Mit diesem waren fortan die Buchstabenbezeichnungen verschwunden. In der Umgangssprache sind diese jedoch bis heute erhalten geblieben. Somit heist V 22 Diesellok mit 220 PS Antriebsleistung. |
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